unter keinem guten Stern stand der Rückkampf gegen den vorzeitigen Verbandsligameister KSV Aalen. Schweren Herzens mussten die Elchfighter den Sieg mit 18:14 Punkten den Ostalbbären überlassen, aber an diesem Abend war dies nebensächlich für die Elchfightermannschaft und Ihre Verantwortlichen, da sich Nils Krautsieder während des Kampfes schwer am Arm verletzte und von der Matte direkt ins Krankenhaus zur weiteren Versorgung gebracht wurde. Nach der Kampfunterbrechung musste der noch sichtlich mitgenommene Trainer Hikmet Akyol gegen Mykyta Lovin antreten. Er konnte den Kampf sehr eng gestalten und verlor mit knappen 5:4 Punkten. Im zweiten Leichtgewicht konnte Miguel Richter gegen den stark aufringenden Valentin Friedel die technische Überlegenheitsniederlage nicht verhindern. Die beiden Punktegaranten Luca Besser und Pridon Abuladze hatten mit ihren Gegnern keine Mühe. Schon nach rund zwei Minuten errang Luca Besser einen Schultersieg und Pridon gewann technisch Überlegen. Nach der Pause gab dann Neuzugang Ramazan Nurbagomedov sein Debut in der ersten Mannschaft gegen Yasin Soltayev und gewann mit 9:2 Punkten. Knapp drei Minuten konnte Jonas Wuchenauer das Bundesligaurgestein Julian Mayer beschäftigen, bevor der Routinier ihn schulterte. Maximilian Besser brachte das Elchfighterteam dann nochmals in mit einem technischen Überlegenheitssieg in Führung. Leider konnten weder Ilhan Myumyunov gegen Bogomir Eismont noch André Wuchenauer gegen Musa Tajik ihre Kämpfe gewinnen. Beide zeigten jedoch beherzte Kämpfe und kämpften um jeden Punkt.
Schlussendlich kann man sagen, dass die rund 700 Zuschauer in der Ulrich Pfeifle Halle einen hochklassigen Kampf geboten bekamen. Die Elchfighter gratulieren und wünschen dem KSV Aalen viel Erfolg in der Oberliga.
