Mit einem wahren Verpflichtungscoup startet die erste Mannschaft des KSV Unterelchingen in die neue Saison. So wird der junge amtierende Kadetteneuropameister Simone Pirrodu (17J.), ein wahrer Meister seiner Stilart, in der Gewichtsklasse bis 57kg starten. Eine Verpflichtung in dieser Gewichtsklasse war nötig geworden, da in diesem Jahr kein Nachwuchsringer aus dem Jugendbereich das erforderliche Gewichtslimit erreicht. Ansonsten bleibt aber vieles beim Alten, sagt Lars René Schmidt. Wir setzen weiterhin auf unsere eigenen Ringer und versuchen, möglichst vielen die Möglichkeit zu geben, sich in den beiden Männermannschaften zu präsentieren. Eine weitere Neuverpflichtung ist im Schwergewicht zu erwarten, da mit Rudolf Münkle ein Urgestein seine aktive Laufbahn beendet, aber dem KSV weiterhin in anderer Rolle erhalten bleibt. Hier haben wir mit dem jungen italienischen Nationalringer William Raffi sowie dem mehrfachen afrikanischen Meister Slim Trabelsi zwei Möglichkeiten. Somit dürfen sich unsere Zuschauer nicht nur auf spannende Derbys gegen Herbrechtingen, Röhlingen und Nattheim freuen, sondern auch auf neue Gesichter in den Reihen der Elch-Fighters.

Alle Aktiven ab 14 Jahre wurden von den Trainern Dieter Folz und Oguz Özdemir gut auf die neue Saison vorbereitetet. Zudem wurde in diesem Jahr wieder ein Trainingslager gemeinsam mit dem TSV Musberg und weiteren befreundeten Ringervereinen organisiert. Außerdem sind auch in diesem Jahr wieder einige unserer Ringer beim Jugendaustausch mit dem Team Württemberg dabei gewesen. Sie bestritten Vergleichskämpfe in USA und erlebten drei unvergessliche Wochen in Montana.

Die Verantwortlichen sind sich natürlich bewusst, dass Siege wie in den letzten zwei Jahren, in dieser Saison nicht mehr so selbstverständlich sein werden. Man hofft auf einen Platz im Mittelfeld, aber es ist schwierig, hier schon eine Prognose abzugeben. Zu ausgeglichen sind in diesem Jahr die Mannschaften in der Verbandsliga. Einzige Ausnahme ist ganz klar der SV Fellbach, der sich mit 10 Ringern verstärkt hat und als Topfavorit für den Aufstieg gesehen werden muss. Ansonsten wird sicher oftmals auch das Quäntchen Glück oder der Aufstellungspoker entscheidend sein.

Solange uns das Verletzungspech nicht weiterverfolgt und Jonas Wuchenauer unser einziges Sorgenkind bleibt, sollte der Mittelfeldplatz möglich sein. Mit unseren Zuschauern im Rücken werden die Jungs auch in dieser Saison wieder Ihr Bestes geben und für spannende Kämpfe sorgen.

Anfang September können sie in unserem beliebten Saisonheft „Mattenfeger“ wieder sämtliche Informationen schon vorab erhalten. Dauerkarten sind bei Jochen Junginger und natürlich bei unseren Heimkämpfen erhältlich.