Zum letzten Mal in dieser Saison ist die 1. Mannschaft des KSV Unterelchingen in der KSV-Halle auf die Matte gegangen und hat den letzten Heimkampf gegen den VFL Obereisesheim bestritten.

Unter den Augen von rund 400 Zuschauern und der zusätzlichen lautstarken Unterstützung durch die Fußballer der SSG Ulm besiegten die Elchfighter mit 24:12 Punkten den VFL Obereisesheim doch klar. Damit verteidigte der KSV Unterelchingen den zweiten Tabellenplatz in der Landesliga.

Der Nachwuchsringer Luca Besser musste sich nicht sehr anstrengen, da er bereits auf der Waage die Punkte bekam, denn die Gäste konnten keinen Gegner stellen.

Der KSV-Ringer Rudolf Münkle stellte sich Markus Gückstock. Nach dem ersten Abtasten brachte der Elchinger seinen Kontrahenten in die Bodenlage und durch mehrere Dreher und Beinschrauben fuhr er den Sieg durch technische Überlegenheit ein. Beim nächsten Kampf ging zum ersten Mal Erik Schweter in dieser Gewichtsklasse für den KSV auf die Matte. Dort traf er auf den Routinier Eduard Steiger. In dem taktisch geführten Gefecht versuchte der Gastringer die Aktionen von Erik Schweter durch ständigen Kontakt zu unterbinden. Allerdings ließ sich der Elchinger nicht aus dem Konzept bringen und besiegte Steiger am Ende durch einen ungefährdeten Punktsieg. Das zweite Schwergewicht wurde durch Maximilian Besser besetzt, der es mit dem Veteranenweltmeister und dem ältesten Ringer des Abends Dr. Wilhelm Schröder zu tun bekam. Besser ging konzentriert an die Sache heran und ließ wenig vom Gegner zu und punktete in der Bodenlage. Mit dem Schlussgong holte sich der KSV-Ringer Maximilian Besser den Punktsieg. Eine undankbare Aufgabe im letzten Duell vor der Pause hatte Dominic Schumny mit Octavian Erhan, einem ehemaligen KSV-Ringer, vor sich. Obwohl sich Schumny bemühte ließ der Obereisesheimer dem Elchinger keine Möglichkeit zu punkten und besiegte ihn durch technische Überlegenheit. Zur Halbzeit führte die Mannschaft des KSV Unterelchingen mit 12:4 Punkten.

Für Erik Boldin, der als erstes nach der Pause dran war, war gegen den Routinier Halil Meral nichts zu holen. Der Gastringer beherrschte Boldin nach Belieben und beendete den Kampf durch technische Überlegenheit. Ebenfalls eine schwierige Aufgabe hatte André Wuchenauer mit dem Spitzenringer Ion Cristian Surugiu vor sich. Wuchenauer wehrte sich nach Kräften und konnte eine Wertung für sich verbuchen, musste allerdings Surugiu am Ende den technischen Überlegenheitssieg überlassen. Somit glichen die Gäste vor den letzten drei Fights mit 12:12 Punkten aus.

Die Devise für die letzten Duelle hieß nun, dass mindestens 2 mit jeweils 4 Punkten gewonnen werden sollten, um den Gesamtsieg einfahren zu können.

Als Erster ging Martin Weickert, der in diese Gewichtsklasse aufgerückt war, auf die Matte und hatte es mit einem weiteren Routinier Valerij Scheibler zu tun. Nach der Passivitätsverwarnung und einem Punkt gegen sich, ließ Weickert sich dadurch nicht beeindrucken. Er brachte seinen Gegner in die Bodenlage, drehte ihn, warf ihn und kippte ihn immer wieder an und siegte vorzeitig technisch überlegen.

Jetzt lag es an Dennis Querner den Sack gegen Eugen Berwing zuzumachen. Schon mit der ersten Aktion zog Querner eine Schleuder und brachte Berwing in die gefährliche Lage und nach 40 Sekunden schulterte er ihn. Durch diesen Sieg lag die 1. Mannschaft uneinholbar vorn, da nur noch 4 Punkte zu holen waren. Den allerletzten Heimkampf des Abends und der Saison bestritt Kevin Schweter gegen Adrian Schadt. Schweter brauchte mit 40 Sekunden exakt die gleiche Kampfzeit wie sein Teamkamerad Querner. Allerdings machte der Elchfighter mehr Aktionen durch mehrfaches Drehen und Kippen seines Gegners und gewann technisch überlegen. Unter dem großen Jubel der Zuschauer in der Halle ließ sich die gesamte Mannschaft und Trainer zum Abschluss gebührend feiern.

Dieser Sieg konnte nur durch die taktisch kluge Aufstellung, dem Zusammenhalt und der guten Arbeit der beiden Trainer Oguz Özdemir und Dieter Folz realisiert werden. Darüber hinaus waren auch die Fans und Zuschauer ein großer Rückhalt und eine Bank in der ganzen Saison für die Ringer des KSV Unterelchingen. Hierfür ein großen Dankeschön!