Ein hartes Stück Arbeit war der Sieg der ersten Mannschaft des KSV Unterelchingen gegen die Gäste des ASV Möckmühl. Die Elchfighter setzten sich zum Schluss mit 21:16 Punkten in einem bis zur letzten Begegnung spannenden Kampf durch.

Schon der erste Kampf verlief nicht nach Plan, obwohl das Leichtgewicht Luca Besser den ersten Angriff mit einem Hüftschwung setzte. Hatte das KSV Nachwuchstalent nicht die die Kraft Anton Feldt in der gefährlichen Lage zu halten und musste sich im Gegenzug übertragen lassen und wurde dabei geschultert. Sein Soll erfüllt hat Rudolf Münkle im Schwergewicht. Er traf auf Markus Egner, diesen brachte Münkle in den Boden und drehte ihn dort so lange bis er nach 40 Sekunden den Sieg durch technische Überlegenheit einfahren konnte. Sehr überraschend und total unerwartet kam die Niederlage von Dominic Schumny gegen Oliver Most. Schumny wurde völlig von dem Paradegriff des Möckmühlers überrascht und der Kampf endete nach 10 Sekunden mit dem Schultersieg für den Gast. Für Pascal Schmidt hieß es nun zu punkten um die Möckmühler nicht weiter davon ziehen zu lassen. Der Elchinger hatte es mit Bernd Moll zu tun und nach kurzem Abtasten, konnte Schmidt in der Bodenlage seine Wertungen machen und besiegte Moll technisch überlegen und glich für die Mannschaft aus.

Das letzte Duell in der ersten Hälfte bestritt der KSV-Athlet Erik Schweter gegen Lars Fleischmann stilartfremd im Greco. Sehr konzentriert und ruhig ging er an die Aufgabe heran und kam trotz Gegenwehr von Fleischmann immer wieder zu einer Wertung und gewann mit 7:0 Punkten. Der KSV Unterelchingen ging mit einer knappen Führung von 10:8 Punkten in die Halbzeitpause.

Bei seinem Debüt für die erste Mannschaft stand Erik Boldin mit Alan Shaipov ein harter Brocken gegenüber. Boldin wehrte sich nach Kräften, hatte aber dem starken Möckmühler, der ihn nach Belieben beherrschte nichts entgegen zu setzen. Der Elchinger musste Shaipov immer wieder im Boden die Punkte überlassen und verlor durch technische Überlegenheit.

André Wuchenauer, der nun in die Klasse bis 71 kg aufgrund der Stilart wechselte, traf auf den Möckmühler Devran Sahin. Der Gastringer setzte die ersten Angriffe und führte in der ersten Kampfhälfte mit 5:2 Punkten. Eine Zeitlang sah es danach aus, dass Wuchenauer eine hohe Niederlage verhindern könnte, jedoch nutzte der Kontrahent aus Möckmühl einen Moment der Unkonzentriertheit aus und schulterte Wuchenauer. Die Ringer aus Möckmühl lagen nun mit 16:10 Punkten vorne und dies bedeutete dass alle weiteren Elchfighter in ihren Fights punkten mussten. Als erstes schwor der Trainer Oguz Özdemir seinen Ringer Maximilian Besser auf seine Aufgabe ein. Der KSV Athlet stand Louis Valet gegenüber und nach dem ersten Abtasten gelang ihm der entscheidende Wurf und er brachte seinen Gegner in die gefährliche Lage und schulterte ihn letztendlich zur Freude aller Zuschauer.

Ebenfalls unter den anheizenden Worten des Trainers und mit der Anweisung zu punkten ging Martin Weickert auf die Matte. Weickert ließ keine Zweifel daran, wer als Sieger die Matte verlassen würde und nach einem Wurf und mehrfachen Drehern im Boden holte er sich die technische Überlegenheit über Nils Reichert. Somit war die Ausgangslage für Kevin Schweter klar, er durfte nicht mehr als eine 2 Punkteniederlage für den Gegner zu lassen um wenigstens ein Unentschieden im Mannschaftskampf zu sichern. Unter den beschwörenden Worten von Trainer Özdemir und mit den Hoffnungen aller stellte sich Kevin Schweter dem Möckmühler Mohammad Esa Ahmadi. Dieser hatte bisher alle seine Kämpfe gewonnen und es versprach ein interessantes Duell zu werden. Schweter gelang die erste Wertung musste doch nach kurzer Zeit den Ausgleich hinnehmen, ließ sich dennoch nicht aus der Ruhe bringen und holte sich Wertung um Wertung .Mit einer starken Energieleistung hielt Schweter Ahmadi in Schach und verhinderte die Angriffe des Gastringers. Unter den Anfeuerungen der Fans lief die Zeit herunter und Kevin Schweter besiegte den Möckmühler zum Schlusspfiff deutlich mit 10:2 Punkten. Mit diesem Sieg gewannen die Elchfighter auch den Mannschaftskampf und die Aktiven brachten die ganze Halle zum Toben und Jubeln.