Nachdem die Schülermannschaft den Auftakt schon erfolgreich gestartet hatte, legte die zweite Garnitur um Betreuer Siegfried Steck bei der KG Fachsenfeld/Dewangen nach. Die jungen Wilden konnten unterstützt durch die Routiniers Fabian Weber und Michael Burger sowie Rückkehrer Erik Boldin einen souveränen 19:35 Sieg erringen. Betreuer Siegfried Steck war mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden. Die KG setzte weiterhin auf Eigengewächse wie Milad und Masoad Hassani, Michael Eckstein, Aaron Lutz und Julian Kling. Die Kampfgemeinschaft konnte die Gewichtsklasse bis 98 kg nicht besetzten, so kamen Fabian Weber und Max Lenz kampflos zu punkten.

 

 

Der Kampf begann im freien Stil in der Klasse bis 57 kg zwischen Milad Hassani und Tim Bourguignon. Tim konnte die schnellen Beinangriffe des Dewangers nur schwer abwehren und musste so immer wieder Punkte abgeben. Mit einem Armdrehschwung verkürzte er nochmals bevor dem Jugendlichen der noch unbekannte Doppelnelson (dieser Griff ist im Jugendbereich nicht zulässig) zum Verhängnis wurde und er auf Schultern verlor. Ein Generationenkampf fand im Limit bis 130 kg statt. Michael Burger nutzte seine ganze Erfahrung und beherrschte den 25 Jahre jüngeren Julian Kling nach Belieben. Eine vom Kampfrichter unverständlicherweise verhängte Passivität mit Aktionszeit brachte Michael Burger in Fahrt, er siegte mit 9:0 Punkten. In der Klasse bis 61 kg konnte Max Klein den gleichaltrigen Lorenz Sturm mit einem Hüftschwung schon nach einer Minute schultern. In der Klasse bis 66 kg Freistil ersetzte Jonas Wuchenauer den erkrankten Ilias Bennani. Mit Masoad Hassani hatte er einen agilen Freistiler zum Gegner. Vom ersten Beinangriff noch überrascht, kämpfte sich Jonas gut durch und beendete seinen Kampf nach rund zwei Minuten beim Stand von 3:11 mit einem finnischen Hüftschwung. In der Klasse bis 86 kg hatte Hans Häckel eine fast unlösbare Aufgabe erhalten. Er versuchte nach Kräften gegen den drei Jahre älteren Dewanger Michael Eckstein mitzuhalten und versuchte immer wieder mit Beinangriffen den Dewanger in die Bodenlage zu bringen. Hierbei wurde er jedoch ausgekontert und geschultert. Im letzten Kampf der Hinrunde standen sich Samuel Guerrero und der zwei Jahre ältere Jan Musial gegenüber. Lange Zeit neutralisierten sich die Gegner und es kamen kaum Wertungen zustande. In der vom Kampfrichter angeordneten Bodenlage konnte Samuel jedoch mit sehr guten Durchdrehern und Ankippern zum technischen Überlegenheitssieg punkten.

Nach kurzer Pause startete der Rückkampf mit Tim Bourguignon gegen Milad Hassani. Der körperlich stärkere Hassani schulterte Tim abermals mit einem Doppelnelson. Auch Michael Burger nutzte seine Erfahrenheit und bezwang Julian Kling nach nur einer Minute mit einem Schultersieg. Max Klein stand nun Masoad Hassani gegenüber. Im ersten Kampfabschnitt hatte der Dewanger noch gegen Jonas verloren, aber in diesem Kampf nutzte er seine körperlichen Vorteile, machte mehrere kleinere Wertungen bevor er Max kurz vor der Halbzeit schultern konnte. Jonas Wuchenauer hatte im griechisch-römischen Stil als Gegner nun Aaron Lutz. Der zwei Jahre jüngere Dewanger verpasste Jonas einen kurzen „Hallo Wach“ Moment, der glücklicherweise zu keiner Wertung führte, bevor Jonas mit schönen Würfen nach rund zwei Minuten technisch überlegen gewann. Erik Boldin, der nach langer Abstinenz erfreulicherweise wieder trainiert und für den KSV auf die Matte geht, hatte mit Michael Eckstein im Limit bis 86 kg eine schwere Aufgabe. Er konnte gut dagegenhalten und gab deshalb nur drei Mannschaftspunkte an Dewangen ab. Der letzte Kampf des Abends zwischen Jan Musial und Samuel Guerrero wurde noch einmal fulminant. Lange Zeit sah es so aus als würde Jan Musial die Nase vorn haben. In der letzten Kampfminute stolperte der Elchinger und rettete sich nur mit einer geschickten Rückwärtsrolle bevor er mit einem stürmischen Doppelbeinangriff und einer lehrbuchmäßigen Zange den Kampf noch mit einem Schultersieg beendete.

Für die zweite Mannschaft steht der nächste Kampf am 01.11.2018 ab 15:30 Uhr gegen den KSV Aalen an. Man darf gespannt sein, in welcher Formation die Ostalbbären in der KSV Halle auflaufen werden. Die zweite Mannschaft freut sich über zahlreiche Zuschauer und hofft auf die Anfeuerung durch Sie, liebe Fans.